Dein Online-Adventskalender ist fertig – und jetzt? So kannst du ihn sichtbar machen

Logo Chrissi Wagner Technik Managerin

Sonntagabend, 22. November. Du liegst mit einer Tasse Tee auf dem Sofa, auf dem Couchtisch flackert eine Kerze* und in deinem Postfach wartet eine Mail: Das neue Adventskalender-Magazin. 🎄

* Diese Szene stammt zu 100% aus meinem Wohnzimmer während der Weihnachtszeit. Wenn ich doch nur Kerzen mit Kiefern- oder Fichtenduft finden würde… Apfel-Zimt hängt mir zum Hals raus.

Du blätterst durch, klickst hier, liest da. Und dann bleibst du hängen – denn da ist er: Ein Kalender mit 24 kleinen Impulsen, genau zu dem Thema, das dich gerade umtreibt. 

Zwei Klicks, angemeldet! Und der 1. Dezember kann gar nicht mehr schnell genug kommen. 

So weit, so gemütlich. Jetzt dreh die Szene mal um.

Diesmal bist du nicht die Leserin. Diesmal hast du selbst einen Adventskalender gebaut. Liebevoll befüllt, durchgetestet, und bereit, ab 1.12. ganz viele Menschen mit deinem Wissen glücklich zu machen. 

Wie schön ist die Vorstellung, dass irgendwo da draußen jemand mit Tee auf dem Sofa liegt und genau so einen Kalender sucht?!

Die Frage ist: Findet sie deinen? 👉🏻👈🏻

Darum soll’s in diesem Beitrag gehen. Nicht um die Technik (die haken wir gleich kurz ab), nicht um die Türchen-Inhalte (dazu findest du HIER schon gaaanz viele Ideen), sondern um den Teil, der meiner Erfahrung nach bei all der Adventskalender-Vorfreude oft in Vergessenheit gerät: 

Wie dein Kalender auch gesehen wird!

  • Ein Online-Adventskalender verbreitet sich nicht von selbst: Ihn sichtbar zu machen gehört zur Planung, genauso wie Landingpage und Automation.
  • Das Zeitfenster ist kurz: Anmeldungen sammelst du im November, am 1. Dezember geht’s los. Deshalb lohnt es sich, früh mit der Promo zu starten.
  • Du brauchst keine Ads: Newsletter, Website, Pinterest, Türchen-Tausch oder Magazinwerbung bringen dir Anmeldungen, ganz ohne Werbebudget und Dauerposten.
  • Am stärksten wirkt, wenn andere dich empfehlen: Kooperationen und Sammlungen bringen deinen Kalender zu Menschen, die dich noch nicht kennen.
  • Weniger ist mehr: Such dir zwei, drei Wege aus und zieh sie konsequent durch.

Mir ist dabei wichtig, hier nur Möglichkeiten zu teilen, mit denen ich selbst schon gute Erfahrungen gemacht habe. Wie? Na, ich habe mittlerweile 10 (oder 11???) Online Adventskalender für meine Kundinnen aufgesetzt.

Ads und Social Media sind natürlich ein sehr guter Weg für mehr Sichtbarkeit, aber wir konzentrieren uns hier auf die zugänglicheren Wege, die weniger (oder kein) Geld kosten.

Weiter unten verrate ich dir mit Weg Nr. 6 übrigens den, bei dem die Szene von oben wirklich passiert. Inklusive 10 % Rabatt über meinen Code. 

Aber Achtung: Der gilt nur bis Montag, 26.10. 🃏

Also: Wie kannst du nun deinen online Adventskalender sichtbar machen?

1. Kurzer Technik-Check: Steht dein Setup?

Bevor wir tiefer in das Thema einsteigen, wie du deinen Adventskalender sichtbar machen kannst, lass uns kurz einen Blick „unter die Haube“ werfen. 

Denn damit dein Kalender Anmeldungen einsammeln kann, brauchst du:

  • eine Landingpage mit Anmeldeformular. Die erklärt kurz, was die Leute erwartet, wann’s losgeht und teasert schon mal an, was hinter den Türchen alles für coole Dinge stecken. 😀
  • Double-Opt-in mit einer „Fast geschafft“- und einer Danke-Seite.
  • eine (oder zwei) Automation(en): Wir brauchen eine Willkommensmail direkt nach der Anmeldung und ab dem 1. Dezember die 24 Türchen-Mails.
  • optional einen Kalender auf deiner Website, auf den deine Mails verlinken. Das ist nice to have, denn es bringt dir 24 Tage lang zusätzlichen Traffic auf deine Website.
  • einen kompletten Testlauf. Heißt, du meldest dich mindestens ein Mal selbst an, klickst alles durch (auch am Handy!) und schaust, ob dein digitaler Adventskalender sauber funktioniert.

Alles abgehakt? Peeerfekt. Dann spring direkt zu Abschnitt 2 ✨

Dein Kalender steht noch nicht? Gut so!

Vielleicht planst du schon seit Jahren einen eigenen Online-Adventskalender (so wie ich selbst, hust hust), aber naja – neben all der anderen Arbeit Richtung Jahresende ist das eins dieser Projekte, die liegen bleiben oder aufgeschoben werden. 

Damit bist du in bester Gesellschaft. Und du hast jetzt noch genug Zeit, Technik und Sichtbarkeit von Anfang an zusammen zu planen, statt am 28. November mit Puls 180 vorm Laptop zu sitzen (wir wollen schließlich lieber Tee + Couch).

Ich hab zwei Abkürzungen für dich:

1️⃣ Der Adventskalender-Generator beta

Dieses Tool baut deinen Adventskalender quasi selbst. 💅🏻 Du befüllst deine 24 Türchen, legst das Design fest, und der Generator macht daraus einen fertigen Kalender für deine Website.

Zum Ausfüllen brauchst du weder irgendwelche Technik- oder Code-Skills – und dein Kalender ist in einem Nachmittag fertig.

2️⃣ Der E-Mail-Weg mit ActiveCampaign

Online-Adventskalender Setup für ActiveCampaign

Mein kostenloses Adventskalender-Setup mit anfängerfreundlicher Videoanleitung. Damit erstellst du deinen eigenen automatisierten E-Mail-Adventskalender mit ActiveCampaign.

Mit den enthaltenen Automations-Templates nehme ich dir außerdem ein großes Stück Arbeit ab.

2. „Ein guter Kalender verbreitet sich von selbst“ – leider nein

Kennst du diesen Gedanken? „Wenn mein Kalender richtig gut ist, spricht er sich schon von selbst rum.„

Sorry to disappoint. 

Ich versteh total, warum man das glauben will. Du hast da schließlich eine Menge Mühe, Zeit und Wissen reingesteckt. Aber der beste Inhalt bringt nix, wenn ihn keiner findet. 🤗

(Das schreibe ich gerade nicht nur für alle, die es lesen müssen, sondern auch für mich selbst.)

Bei einem Adventskalender als saisonales Marketing-Tool ist das Zeitfenster gnadenlos kurz. Anmeldungen sammelst du im November, weil im Oktober noch keiner an Adventskalender denkt, und am 1. Dezember geht’s schon los. 

Dementsprechend ballern natürlich gefühlt alle Selbstständigen ihre digitalen Adventskalender im November raus.

Wenn also wenig Anmeldungen reinkommen, liegt’s nicht an dir oder an deinem Kalender. Es fehlt schlicht der Marketing-Schritt – eben die Sichtbarkeit.

Sichtbarkeit gehört für mich zur einer guten Adventskalender-Planung, genauso wie die Automation oder die Landingpage. 

3. 6 Wege zu mehr Anmeldungen für deinen Adventskalender

Die meisten dieser Ideen sind Community-basiert und beruhen auf gegenseitigem Teilen und Kooperationen. 

Wie eingangs schon erwähnt, gibt es natürlich noch andere Wege, um deinen Kalender zu bewerben, wie Social Media oder Meta Anzeigen. Dafür musst du aber (mehr) Geld in die Hand nehmen – und tbh, ich finde meine Wege weniger arbeitsintensiv 😅

Keep in mind: Manches, wie Pinterest, braucht trotzdem Zeit. Je eher du da mit der Bewerbung deines digitalen Adventskalenders anfängst, desto besser. Es geht aber auch ohne Dauerposten – Sichtbarkeit für introvertierte Selbstständige eben.

1. Dein Newsletter und deine E-Mail-Signatur

Vielleicht kennst du den Spruch: “Das Geld liegt in der Liste.”

Du hast hier schon Menschen (ECHTE MENSCHEN!), die dich und dein Angebot interessant finden, und die wissen wollen, was du so treibst.

Erzähl ihnen von deinem Adventskalender! 

Und zwar nicht nur einmal, sondern zwei-, dreimal im November. Oder teasere schon jetzt an, dass du einen planst. 

Die Chance ist groß, dass deine Liste sich anmeldet und den Adventskalender mit ihrer eigenen Community teilt.

Du kannst auch den Link oder direkt eine hübsche Bannergrafik in deine E-Mail-Signatur packen – das ist unkomplizierte, subtile Werbung. ✌🏻

2. Deine eigene Website

Wenn du eine Website hast, darfst und sollst du deinen Kalender dort bewerben. 

Das kann über einen schmalen Banner oben auf der Startseite sein (die sog. “Announcement Bar”), über einen CTA-Button im Hauptmenü, oder Hinweisen unter deinen meistgelesenen (oder, idealerweise thematisch passenden), Blogposts sein. 

Wer eh schon auf deiner Website ist, ist nach dem Newsletter die wärmste Zielgruppe, die du kriegen kannst.

Meiner Meinung nach darfst du hier übrigens nach dem Schema “mehr ist mehr” vorgehen. Denn nicht jede Besucherin klickt sich durch alle Seiten und alle Blogbeiträge – sie sieht wahrscheinlich nur wenige deiner Inhalte, bevor sie eine Entscheidung trifft. Deshalb platziere deinen Adventskalender ruhig sichtbar an mehreren Stellen.

3. Pinterest

Pinterest ist eine Suchmaschine, keine Social-Media-Plattform. Du postest (= pinnst) zwar jetzt, aber es braucht einige Wochen, bis dein Pin Wirkung zeigt und geklickt wird. 

Das bedeutet: Was du jetzt pinnst, wird im November gefunden. Zwei, drei Pins mit unterschiedlichen Grafiken als Werbung für deinen Adventskalender sind ein super Anfang.

Bei Pinterest erreichst du mit der Zeit eine deutlich größere Zielgruppe als z. B. über Website-Traffic, deshalb empfehle ich immer, beides zusammen zu machen, um möglichst viele Leute zu erreichen.

💡 Pinterest würde ich allerdings jetzt nur angehen, wenn du schon einen Account hast.

Off Topic: Ich selbst beschäftige mich seit Kurzem auch wieder mit Pinterest als Marketing-Kanal und werde meine Erkenntnisse demnächst hier im Blog teilen.

4. Türchen-Tausch mit anderen Selbstständigen

Frag Kolleginnen mit ähnlicher Zielgruppe, ob sie ein Gast-Türchen gestalten möchten. Eine Kundin von mir hat das mal gemacht und beide haben was davon: Die Kollegin wird bei deinen Leuten sichtbar und du gleichzeitig bei ihr. Win-Win!

Oooder bitte andere Selbstständige aus deiner Community, ob sie deinen Kalender nicht teilen wollen – sei es auf Social Media oder in ihren Newslettern. Bestimmt findest du eine Möglichkeit, wie du dich dafür revanchieren kannst.

Eine andere Kundin hat bspw. ihren SEO-Adventskalender im Gruppenprogramm einer Webdesignerin als Bonus eingebracht, und die Teilnehmerinnen konnten die Türchen im Verlauf des Kurses öffnen und so spielerisch mehr über Suchmaschinenoptimierung lernen.

Ich glaube generell, dass wir wieder viel mehr untereinander machen/teilen/kooperieren dürfen – und dass das eine Bereicherung für alle ist. <3

5. Adventskalender-Sammlungen

Immer mehr Selbstständige sammeln im Advent ihre liebsten Online-Kalender im Blog oder in Newslettern und teilen sie mit ihrer Community. Das ist kostenlose Werbung für dich und bringt dich und dein Angebot in die Köpfe der Menschen.

Ich mache das z. B. in meiner jährlichen Linksammlung hier im Blog.

Reich deinen Adventskalender doch gleich ein (oder merk’s dir vor!)! Infos dazu findest du in diesem Beitrag ganz unten.

Judith Peters teilt ebenfalls jedes Jahr die Adventskalender ihrer Community. Da kommen dann schon mal 70+ Stück zusammen 😳

Fällt dir was auf? Bei Weg 4 und 5 machst gar nicht du selbst Werbung, sondern andere empfehlen dich und deinen Kalender. 

Genau so funktioniert auch Weg Nr. 6. Zu dem hab ich auch noch ein kleines Schmankerl für dich~

6. Redaktionelle Werbung im Adventskalender-Magazin

„Redaktionelle Werbung“? – Wie in einer echten Zeitschrift? Ja!

Das Adventskalender-Magazin ist ein digitales Magazin rund um Adventskalender, redaktionell aufbereitet und liebevoll gestaltet von Steffi Schmid von der Magazinschmide. 

(No one: Wie oft kann man das Wort „Magazin“ in einem Satz unterbringen? 
Chrissi: Yes.)

Es ist für alle gemacht, die Adventskalender lieben – und für alle, die selbst welche anbieten.

So landet es im Postfach von über 3.000 LeserInnen, und allen, an die es weitergeleitet wird. Eine super #introvertfriendly Art für mehr Sichtbarkeit!

Dieses Jahr darf ich dort als Interviewgast über digitale Adventskalender und meine Arbeit erzählen 🥰 Und ich find das Prinzip so schön, dass ich dich gern mitnehmen will.

Erinnerst du dich an die Szene vom Anfang? Sonntagabend, Tee, Magazin? Genau die passiert hier: Das Magazin erscheint am 22. November – mitten in deinem Anmeldefenster ✌🏻

Was bringt dir ein Platz darin?

  • Du landest direkt im Postfach von Adventskalender-Fans, also genau bei den Menschen, die sich eh für Kalender anmelden wollen.
  • Dein Kalender und du werdet professionell vorgestellt: Mit Mockup, Foto, redaktionellen Text und Verlinkung – und weil’s ein Onlinemagazin ist, ist der Link natürlich klickbar!  
  • Das Magazin kann auch ein halbes Jahr später noch aufgerufen und gelesen werden. Du bleibst also auch noch im Kopf, wenn Türchen 12 längst offen ist.
  • Die Plätze reichen vom Visitenkartenformat bis zum mehrseitigen Artikel, je nach Budget und Lust.
  • Und: Wenn du deinen Adventskalender mit dem Magazin sichtbar machen willst, gibt’s über mich einen Rabatt!

🃏 Dein Rabatt: 10 % mit dem Code JOKER

Der Code gilt nur jetzt – vom 23. bis 26. Oktober. Also nicht zu lang überlegen, hehe.

Rabatt einlösen – so geht’s:

  1. Schau dir in den Mediadaten an, welche Design-Variante zu dir passt.
  2. Füll das Anmeldeformular mit deinem Buchungswunsch aus und gib bei den Anmerkungen den Code JOKER an.
  3. Du bekommst von Steffi direkt eine Rechnung, mit 10 % Rabatt auf deinen Platz.

Deine Inhalte (Text, Mockup, Link) lieferst du dann bis zum Redaktionsschluss am 11. November.

Du kennst jemanden, der gerade einen Adventskalender plant? Gib den Code gern an diese Person weiter. Genau so wächst das Magazin – und alle, die drin sind, profitieren davon. 💚

Ganz transparent: Ich verdiene an deiner Buchung nichts. Das Magazin ist ein Community-Projekt, und ich empfehle es gern weiter, weil ich das Prinzip dahinter einfach mag. 

Und tbh, wer träumt nicht davon, mal in einem Magazin zu erscheinen? Also ich wünsche mir das schon lange 😎

5. Dein Sichtbarkeits-Fahrplan bis zum 1. Dezember

Fassen wir nochmal zusammen: Du musst nicht alle Wege auf einmal (an)gehen. Such dir lieber zwei, drei aus und zieh die konsequent durch. 

So könnte dein November mit Adventskalender-Promo aussehen:

  • Bis 26. Oktober: Magazin-Platz buchen (mit JOKER).
  • Anfang November: Pins erstellen, Gast-Türchen anfragen, Banner auf deine Website packen.
  • Bis 11. November: Inhalte fürs Magazin einreichen.
  • Mitte November: Erste Ankündigung im Newsletter.
  • 22. November: Das Magazin erscheint. Teil es mit deiner Community!
  • Ende November: Zweite Newsletter-Mail.
  • 30. November: Last Call: „Morgen geht’s los!“

Stell dir die Szene vom Anfang noch einmal vor. Sonntagabend, Tee, die Kerze flackert, das Magazin liegt im Postfach. Nur dass diesmal jemand bei deinem Kalender hängen bleibt. ✨

Wer weiß, was daraus entsteht. 

Und sobald dein Kalender steht: Schick mir den Link! Ich nehm ihn gern in meine Adventskalender-Sammlung auf – dann hast du Weg Nr. 5 gleich abgehakt. ✌🏻

Chrissi Wagner hat nach einigen Jahren als virtuelle Assistentin mit zu vielen Angeboten „ihr Ding“ gefunden: Online Business Technik! Als Technik-Joker 🃏 nimmt sie ihren Kundinnen technische Setups, Automatisierungen und Website-Pflege ab – und hat (meistens XD) auch noch Spaß dran.
Privat findet man sie in den Bergen Oberbayerns beim Wandern ⛰ oder Anime schauend –  zuhause oder in Tokyo, Japan 🍙!

So kannst du mit mir arbeiten

👩🏻‍🔧 Done for you: WordPress- und Elementor-Support, ActiveCampaign-Hilfe

👩🏻‍🎓 Done with you: Dein 1. Verkaufsprodukt bei Ablefy oder Digistore24, Technik-Ausbildung für VAs (soon)

💻 Technik-Trainings: Quiz Freebie erstellen, Adventskalender-Setup mit ActiveCampaign (für 0€!)

 
 

 

 

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